Schulprogramm

(im Prozess der Fortschreibung 2014)

Gutenberg-Schule (11K04): Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe

JOHANNES GUTENBERG

Mehr als das Gold

hat das Blei die Welt verändert

und mehr als das Blei

in der Flinte

das Blei

im Setzkasten.

Georg Christoph Lichtenberg

Leitbild zum Schulprogramm der Gutenberg-Schule

  • Unsere Schule ist ein Ort selbstbestimmten Lernens und klarer Regeln, der durch ein Klima von gegenseitiger Achtung, Rücksichtnahme, Offenheit, Respekt und Toleranz geprägt ist.
  • Schüler, Lehrer und Eltern identifizieren sich mit unserer Schule als Lernort und Lebensraum. Anerkennung und Lobkultur bilden die Basis für unser Miteinander.
  • Im Mittelpunkt stehen das eigenverantwortliche Lernen und Arbeiten und der damit verbundene Erwerb von Schlüsselqualifikationen.
  • Die Integrierte Sekundarschule bildet unsere Arbeitsgrundlage zur optimalen Nutzung schulinterner Möglichkeiten, um so durch noch mehr Effizienz und Transparenz eine bessere innerschulische Kommunikation zu praktizieren.
  • Pädagogische Schulentwicklung heißt für uns auch, dass Lehrerinnen und Lehrer sich so qualifizieren, dass sie unseren Schülern die erforderlichen Kompetenzen vermitteln können.

1. Rahmenbedingungen

Die Gutenberg-Schule, ehemals Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, ist seit Beginn des Schuljahres 2010/11 eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe. Am 16.11.1993 wurde unserer Einrichtung der Name des Erfinders des Buchdrucks Johannes Gutenberg verliehen.

Wir richten unsere Klassen (mit 26 Schülerinnen und Schülern) nach Profilen (Wahlpflichtunterricht) ein. Somit haben alle Schülerinnen und Schüler nach wie vor einen großen Teil ihres Unterrichts im Klassenverband – verbunden durch ein gemeinsames Interesse an einem der dargebotenen Profile.

Die Aufnahme erfolgt über eine Entscheidung für eines der angebotenen Profile und über die von der Schule festgelegten leistungsbezogenen Aufnahmekriterien und das abschließende Losverfahren.

Schüler aller Schularten, die den Übergang in die gymnasiale Oberstufe geschafft haben, können bei uns das Abitur erreichen, besonders leistungsstarke Schüler können das Abitur um ein Jahr verkürzt ablegen, also nach 12 Schuljahren.

Personale Struktur (Stand 2013/14)

Zur Schule gehören 75 Lehrerinnen und Lehrer, 1 Erzieherin, 1 Sozialpädagogin, 1 Sonderpädagogin, 1 Sekretärin, 1 Hausmeister und 1 Hauswartin sowie 1 Werkstattleiter.

An unserer Einrichtung lernen 870 Schülerinnen und Schüler (weiblich 49%, männlich 51%; Sekundarstufe I 72%, Sekundarstufe II 28%).

Für den schulspezifischen Entwicklungsprozess engagiert sich das Kollegium in den Schulverfassungsgremien und darüber hinaus in verschiedenen speziellen Arbeitsgruppen bzw. Ausschüssen: Ständiger Ausschuss, Steuergruppe, Gomel-Team, Gutenberg-Tage, Methodentraining und Lobkultur.

Bauliche Gegebenheiten

Das Haus A als Stammhaus wurde im Februar 1979 eröffnet. Hier wurden seit den neunziger Jahren 3 Computerkabinette, 1 Naturwissenschaftsraum, 1 Lehrküche, 1 Holzwerkstatt, 1 Textilkabinett, 1 Elektrowerkstatt und 3 Kunstkabinette errichtet. 2005 wurden der vordere Aufgangsbereich, die sanitären Einrichtungen und alle Räume im vorderen Bereich saniert.

2010 folgten die komplette Fassade und Fensterfront.

Im Januar 1994 und im August 1994 wurden die mobilen Bauten Haus B und C fertig gestellt, im August 1995 die mobile Sporthalle. 2011 wurden im Haus B das Dach und die Fenster erneuert.

Die Sanierung des Sportplatzes ist von uns wiederholt beantragt.

Seit 2009 gestaltet die Schule mit Unterstützung von „Grün macht Schule“, des Schulamtes Lichtenberg und der Gartenbaufirma Mittendorf den Schulhof und Schulgarten. Dabei sind bisher ein Pavillon, ein offenes Klassenzimmer, eine Terrasse und verschieden Sitzmöglichkeiten entstanden.

Technische Ausstattung (Stand Juni 2014)

In Ergänzung zu den oben genannten Computerkabinetten verfügt die Schule über insgesamt 9 interaktive Tafeln incl. Rechner und Internet, 21 Medienwagen mit Beamer und Notebooks und zusätzlich 14 Notebooks mit Zugriff auf W-LAN-Router. Ein weiterer Ausbau der medialen Ausstattung ist geplant.

Unterrichtsformen

Um die Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen zu fördern, werden vielfältige Unterrichtsformen angeboten.

Sekundarstufe I

Kerngruppenunterricht: Die Fächer Wirtschaft/Arbeit/Technik – kurz: WAT, Kunst, Musik, Sport, Ethik, Geschichte, Geographie und Physik werden in der Kerngruppe (Klasse) unterrichtet, um den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen zu fördern.

Leistungsdifferenzierter Unterricht: Der Unterricht in Mathematik, Englisch (1. Fremdsprache), Deutsch und den Naturwissenschaften Biologie und Chemie wird im Grundniveau (G) und im Erweiterungsniveau (E) unterrichtet und bewertet, sodass jeder Lernende entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten den Lernstoff vermittelt bekommt; Form und Beginn der Differenzierung findet man im Differenzierungskonzept.

Wahlpflichtunterricht: Die Schülerinnen und Schüler wählen bei der Schulanmeldung ein Fach, in dem sie von Klasse 7 bis 10 ausgebildet werden.

Der überwiegende Teil der Schüler wählt eine zweite Fremdsprache. Mit Französisch, Spanisch oder Russisch bietet die Schule ein vergleichsweise breites Angebot. Zur Orientierung führt die Schule Schnuppersprachenfeste für Schüler der 6. Klassen aus meist Lichtenberger Grundschulen durch.

Alternativ können Wirtschaft/Arbeit/Technik, Kunst oder Musik gewählt werden.

Ab Klasse 9 wählen alle Schüler ein zweites Wahlpflichtfach aus dem Angebot Latein, Russisch (beide als zweite oder dritte Fremdsprache), Sport, Musik, Kunst, Geschichte, Geographie, Darstellendes Spiel, Biologie, Chemie, Astronomie, Wirtschaft/Arbeit/Technik und Informatik.

Alle angebotenen Fremdsprachen können bis zum Abitur belegt, auch das Latinum kann erreicht werden. Schülerinnen und Schüler, die interessenbezogen weder in der 7. noch in der 9. Klasse mit einer Fremdsprache begonnen haben, können auch ab Klasse 11 die Sprachverpflichtung für das Abitur mit dem Fach Französisch noch erfüllen.

Sekundarstufe II

Gemäß der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe erfolgt der Unterricht 

  • in der Einführungsphase (Klasse 11) überwiegend im Klassenverband, in den Fächern Kunst und Musik bzw. der 2. oder 3. Fremdsprache in klassenübergreifenden Kursen. Jeder Lernende muss zwei Wahlpflichtkurse belegen. Wir bieten diese als Profilierung in Vorbereitung auf die Leistungskurse, die für die Qualifikationsphase gewählt werden müssen, an. Außerdem kann jeder Schüler fakultativ eines der Fächer Darstellendes Spiel oder Informatik wählen, um somit die Option zur Wahl als Prüfungsfach im Abitur zu erhalten.
  • in der Qualifikationsphase (Klasse 12 und 13) in Leistungskursen und Grundkursen. Alle Schülerinnen und Schüler erstellten einen Übersichtsplan entsprechend der Vorschriften und ihrer Interessen mit den benötigten Pflichtkursen und den gewünschten Grundkursen.

Dabei wird versucht, entsprechend der Wünsche der Schülerinnen und Schüler, eine große Vielfalt zu realisieren.

Für den Unterricht werden auch außerunterrichtliche Angebote (Workshops, Vorlesungen, Theaterbesuche, etc.) genutzt.

Zur Vorbereitung der 5. Prüfungskomponente im Abitur wird zu Beginn der 13. Klasse für alle Schülerinnen und Schüler ein wissenschaftspropädeutischer Workshop von „Studenten machen Schule“ insbesondere zum Erstellen des schriftlichen Anteils durchgeführt.

Schülerarbeitsstunden

Diese finden montags bis donnerstags in der 7. und 8. Unterrichtsstunde statt und sind ausdrücklich für Schülerinnen und Schüler beider Sekundarstufen zugänglich.

Fachlehrer stehen zu dieser Zeit bei der Erledigung der Hausaufgaben und zur Vertiefung des Unterrichtsstoffes mit Rat und Tat zur Verfügung.

Besonders mathematisch und naturwissenschaftlich interessierte Schüler erhalten zusätzlichen Unterricht in Mathematik und Informatik. Zudem findet in diesem Rahmen eine Sprachförderung für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache statt.

Duales Lernen – Berufsvorbereitung

In Klasse 7 nehmen die Schülerinnen und Schüler am Parcours „Komm auf Tour“ zur ersten Erprobung ihrer Stärken in Richtung Berufswahl teil.

Die Schüler der 8. Klasse erkunden während eines Praxistages den Arbeitsplatz ihrer Eltern.

Im Rahmen einer dreitägigen Potentialanalyse erkennen die Schülerinnen und Schüler weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Unsere 9. Klassen sammeln in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum erste Erfahrungen im Arbeitsleben und lernen in einer eintägigen Exkursion das Berufsinformationszentrum kennen.

Lernende mit erhöhtem Unterstützungsbedarf erhalten ab Klasse 9 die Möglichkeit der Berufseinstiegsbegleitung bzw. im Rahmen unserer Kooperation am Produktiven Lernen teilzunehmen.

Die 10. Klassen erfahren ein eintägiges Bewerbertraining durch unseren Kooperationspartner, die Deutsche Bahn.

Alle Klassen werden im Rahmen des Unterrichtsfaches Wirtschaft/Arbeit/Technik der Sekundarstufe I auf die Berufswahl vorbereitet.

In beiden Sekundarstufen führen die jeweiligen Berufsberater der Agentur für Arbeit regelmäßig Sprechstunden und Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern durch.

In der Sekundarstufe II wird darüber hinaus in der 12. Klasse eine Pflichtveranstaltung zur Studieninformation und -orientierung mit Bekanntgabe der zentralen und dezentralen Studienbewerbungsfristen und zeitlichen Abläufe durchgeführt.

Zusätzlich findet eine von der Deutschen Bahn organisierte Informationsveranstaltung zum Dualen Studium statt.

Alle Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrganges besuchen im Herbst die Messe „Einstig Abi“, bei der sich jeder individuell informieren und beraten lassen kann.

In der Schule werden regelmäßig aktuelle Informationen zu Tagen der offenen Tür der Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen, aber auch zu anderen Veranstaltungen der Berufsorientierung bekanntgegeben.

Weitere Unterrichtsformen

Exkursionen und Projekte im Verlauf des Schuljahres und während der alljährlichen Gutenberg-Tage ergänzen den Fachunterricht. Jährliche Schülerfahrten in den Klassenstufen 7, 8, 10 und in der Sekundarstufe II stärken das soziale Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler.

Ferner führen wir zur Stärkung der Sprachkompetenz und des interkulturellen Lernens häufig Sprachreisen nach Spanien, Frankreich, Weißrussland und Italien durch.

Schülerinnen und Schüler unserer Schule nehmen regelmäßig und erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben in Kunst, Deutsch, Mathematik, Russisch, Sport und Geographie auf Bezirks-, Landes- bzw. Bundesebene teil.

Der Fachbereich Mathematik richtet seit 1991 alljährlich den Mathematik-Cup und die Mathematikolympiade für die Grundschulen des Stadtbezirks Lichtenberg aus.

Freizeitaktivitäten

Der außerunterrichtliche Bereich (AUB) ist ein beliebter Treffpunkt für die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen, er befindet sich im 1. OG und umfasst verschiedene Bereiche, die von 7.30 bis 16 Uhr allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen. Dort kann man Bücher ausleihen (Bibliothek), lesen, gemeinsam lernen und Hausaufgaben lösen, im Internet surfen, Gesellschaftsspiele, Dart, Billard und Tischfußball spielen oder persönliche Gespräche führen.

In gut 40 Arbeitsgemeinschaften, zu einem großen Teil von Schülern der Oberstufe geleitet, verwirklichen die Schüler vielfältige Interessen und Neigungen. Besonders aktiv ist unser Chor, der bei zahlreichen Ereignissen innerhalb und außerhalb der Schule seine Zuhörer erfreut.

In der Tradition unseres Schulnamens hat im Jahre 2004 die Druckerei Schubert in Folge ihrer Schließung wertvolle Drucktechnik an uns übergeben. Frau Schubert selbst leitete die Arbeitsgemeinschaft „Druckerei“ über mehrere Jahre und führte dabei die Schüler in die herkömmliche Drucktechnik ein. Inzwischen wurde die AG in die Hände einer ausgebildeten Schriftsetzerin übergeben und findet somit ihre Fortsetzung.

Gomel-Projekt / UNESCO-Projektschule

Seit 1999 arbeiten wir eng mit dem Schulinternat Molcad‘ zusammen. Molcad‘ ist ein Ort, der zwischen Brest und der belarussischen Hauptstadt Minsk liegt. Hier leben Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen, kinderreichen und unvollständigen Familien, die ihren Kindern keine guten Entwicklungsmöglichkeiten bieten können.

Seit dem Jahr 2000 besucht jährlich eine Schülergruppe der Gutenberg-Schule die Kinder im Internat und bringt ihnen Solidaritätsgüter (Bekleidung, Spielsachen, Lern- und Beschäftigungsmaterial und natürlich auch Süßigkeiten) mit.

Alle zwei Jahre sind wir Gastgeber für ca. 20 Kinder aus dem Internat.

Unter dem Motto „Wir schenken unseren Kindern ein Lächeln“ lernen und spielen wir gemeinsam, basteln, treiben Sport und erkunden die Besonderheiten des jeweiligen Landes.

Unser Projekt wird finanziell unterstützt von Privatpersonen, verschiedenen Stiftungen und Organisationen.

Für unsere humanitäre Hilfe wurden wir mehrfach ausgezeichnet:

  • Mete-Ekşi-Ehrenpreis
  • Förderpreis der bundesweiten Projekte „Demokratisch Handeln“, „Jugend hilft“ und den
  • Förderpreis der „Kinderwelten“

Über unser Gomel-Projekt bauten wir einen engen Kontakt zu den UNESCO-Projektschulen auf. Im Dezember 2003 erhielten wir die offizielle Anerkennung als „mitarbeitende UNESCO-Projektschule“. Seit November 2010 ist unsere Schule Vollmitglied.

Teamer-Projekt

Aktuelles und Vertiefendes kann man der Schulhomepage entnehmen. Die Schüler stellen dort ihr Projekt selbständig vor.

In aller Kürze:

Als erfolgreiches Projekt existiert es seit dem Schuljahr 2001 / 2002. Seither begleiten bis zu vier Schülerinnen und Schüler der 9.-13. Klasse jeweils eine 7. Klasse für ein Schuljahr.

Ziel der Teamer ist es, das Teamwork in den Klassen und klassenübergreifend zu stärken und als Ansprechpartner zu dienen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Anfang des Schuljahres ein Kennenlerntag und eine Schulübernachtung organisiert. Außerdem finden sogenannten Teamerstunden statt, bei der die Teamer der jeweiligen Klasse mit den Schülerinnen und Schülern kommunizieren und arbeiten. Dabei werden als Themen Konfliktmanagement, Kommunikation, Präsentieren, Teamwork, Kreativität behandelt.

Grundlage für die Tätigkeit als Teamer bildet die Ausbildung im Wannseeforum, wobei Methoden erlernt, Kommunikations- und Teamfähigkeiten ausgebaut werden.

Schulkooperationen

Seit 2007 existiert eine Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG mit dem Ziel, dass die Schule ihre Schülerinnen und Schüler mit einem höheren Praxisbezug unterrichten sowie die Ausbildungs- und Studienreife der Schulabgänger verbessern kann. Überfachliche Qualifikationen wie vernetztes Denken, soziale und methodische Kompetenzen sollen gefördert und weiterentwickelt werden. Zur Erreichung der Ziele wurden u.a. folgende Maßnahmen vereinbart:

  • Einführung des Berufswahlpasses im Jahrgang 8
  • Bewerbertraining durch die DB im Jahrgang 10
  • Vorstellung der Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge der DB in der Sekundarstufe II
  • Angebot von Praktikumsplätzen innerhalb des Konzerns und
  • Angebot weiterer Module durch die DB wie z. B. Betriebsbesichtigungen

Seit 2011 unterhält die Schule eine Kooperation mit dem Polizeiabschnitt 61.

Im Mittelpunkt steht die Förderung von Gewaltfreiheit, Toleranz und Mitmenschlichkeit. Die pädagogischen Erziehungsansätze der Schule sollen durch realitätsnahe Bezüge der Polizei ergänzt werden, um so das Rechtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Dazu sind folgende Aktivitäten vereinbart:

  • Unterstützung durch die Polizei im Unterricht sowie in Projekten
  • Gemeinsame Durchführung von Präventionsunterricht
  • Polizeiliche Durchführung von Anti-Gewalt-Trainingseinheiten
  • Schulseitiges Erarbeiten von allgemeinen Gewaltvermeidungsstrategien
  • Durchführung von Besuchen der Polizeidienststelle.

Eine Kooperation mit IKEA ist in Planung.

 

2. Prozessbeschreibung – Unser Weg zum aktualisierten Schulprogramm

Im September 2012 hat sich die Steuergruppe konstituiert, deren Zielsetzung die Überarbeitung und Präzisierung des Schulprogramms ist. Aus dem Inspektionsbericht ergaben sich dafür die Schwerpunkte Unterrichtsentwicklung (Methodencurriculum, Differenzierung und Individualisierung), Organisations- und Personalentwicklung (Lobkultur und Qualifizierung) sowie Erziehung und Schulleben (Toleranz und Identifikation mit der Schule).

Darüber hinaus erfolgt eine Fortschreibung und Konkretisierung in Bezug auf das schulinterne Curriculum, das Leitbild, die Rahmenbedingungen, den Evaluationsbericht und die Selbstevaluation. Für die zentralen Aspekte der Lobkultur und des Methodentrainings sowie für die Erarbeitung eines fach- und jahrgangsspezifischen Differenzierungskonzepts inkl. entsprechender Lerneinheiten wurden gesonderte Arbeitsgruppen gebildet, deren Ergebnisse diskutiert und in das Schulprogramm aufgenommen werden.

 

3. Kompetenzrahmen

Darstellung der Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen an der Gutenberg-Schule durch Unterricht und außerschulische Maßnahmen.

Der Grad an intendierter Entwicklung und Förderung der jeweiligen Schlüsselkompetenz pro Maßnahme ist durch die Farbintensität dargestellt.

 

4. Fortschreibung

4.1 Schwerpunkte für die Schuljahre 2014-2016:

Die Entwicklungsschwerpunkte leiten sich zum einen direkt aus dem Inspektionsbericht und dem bisherigen Schulprogramm, als auch aus der Evaluation zur Schulprogrammfortschreibung ab. Konzentrieren werden wir uns auf die im Punkt 3 genannten Kernkompetenzen und deren Entwicklung.

  • Unterrichtsentwicklung – UE

Im Fokus stehen hier das Methodencurriculum sowie der Bereich Differenzierung und Individualisierung. BEM: Das Konzept zum Methodentraining und das Differenzierungskonzept finden Sie im Anhang.

  • Organisations- und Personalentwicklung – OPE

Hier werden wir speziell die Bereiche Lobkultur und Qualifizierung verfolgen. BEM: Für den Bereich Lobkultur hat die Arbeitsgruppe bereits eine Vorlage erstellt.

Wertschätzung und Anerkennung der alltäglichen Arbeit und besonderer Leistungen dienen der Entfaltung eines gesunden Schulklimas und spornen erwiesenermaßen sowohl Schüler als auch Kollegen und alle Mitarbeiter der Schule mehr als ein einseitig negatives Feedback zu größerer Leistungsbereitschaft und positiven Lern- und Arbeitsergebnissen an.

Die komplette Vorlage finden Sie im Anhang.

Der Bereich Qualifizierung findet im Fortbildungskonzept Eingang.

  • Erziehung und Schulleben – ES

Dies findet sich wieder in den Schwerpunkten Toleranz und Identifikation mit der Schule.

4.2 Festlegung des zu evaluierendes Zieles

Dies wird nach der Auswertung des Inspektionsberichtes durch den Schulrat im Rahmen des noch zu erarbeitenden Evaluationsprogrammes ergänzt.

4.3 Indikatoren

Dies wird nach der Auswertung des Inspektionsberichtes durch den Schulrat im Rahmen des noch zu erarbeitenden Evaluationsprogrammes ergänzt.

4.4 Auswahl der Verfahren und Instrumente der Evaluation

Dies wird nach der Auswertung des Inspektionsberichtes durch den Schulrat im Rahmen des noch zu erarbeitenden Evaluationsprogrammes ergänzt.

4.5 Beteiligte

Alle Kolleginnen und Kollegen sind für die Weiterentwicklung unseres Schulprogramms verantwortlich. In den obigen Punkten sind einige Verantwortlichkeiten festgelegt. Es ist weiterhin denkbar, dass zu einigen Punkten externe Berater hinzugezogen werden. Auch eine Zusammenarbeit mit den Schulentwicklungsberatern ist denkbar. Zu gegebenen Anlass werden wir ebenfalls die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler einbinden.

 

5. Ausblick

Um dieses Schulprogramm wachsen zu lassen, trifft sich die Steuergruppe weiterhin regelmäßig. Zu Schwerpunktthemen werden wir uns externe Berater einladen. Die Verbindung zu den Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülern werden wir über die schulischen Gremien suchen.

Die Fachbereiche werden regelmäßig über den Fortgang der Schulentwicklung informiert und das Kollegium über die Projektgruppen in die Umsetzung und Fortschreibung des Schulprogramms eingebunden.

Der ständige Ausschuss ist uns ein wichtiges Beratergremium.

Die Schulkonferenz wird regelmäßig informiert und um Rückmeldung gebeten.

 

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